+ Christian Herwartz SJ

RIP Christian Herwartz SJ

Am 20. Februar 2022 ist Christian Herwartz SJ im Nachgang einer Operation im Krankenhaus Havelhöhe gestorben.

Wir finden gerade noch keine Worte. Daher möchten wir nur auf das schöne zehnminütige Interview mit Christian verweisen, in dem er seine Geschichte erzählt:

Ein erster Nachruf findet sich auf den Seiten der Jesuiten.

Das Requiem für Christian wird am Montag den 7. März um 10.30 h in Sankt Canisius in Berlin-Charlottenburg stattfinden. Anmelden kann man sich über diesen Link – setzt Euch auf die Warteliste, auch wenn dort “ausgebucht” steht. Es wird niemand abgewiesen, notfalls wird der Gottesdienst auf den Vorplatz übertragen.

Auf dieser Seite möchten wir Euren Gedanken, Erfahrungen mit ihm, Erinnerungen an ihn Raum geben. Tragt es einfach in dieses „Gedenkbuch“ ein.

 
 
 
 
 
 
 
32 Einträge
Sr Klara Maria aus Münster schrieb am 7. März 2022 um 19:34
Lieber Christian, heute Morgen las ich das Tagesevangelium. Mt. 25, 31 ff. Wie passend, dachte ich, diese Stelle am Tag deiner Beisetzung. Wer durstig oder hungrig war, dem hast du zu trinken oder zu essen gegeben. Fremde hast du aufgenommen, Gefangene besucht. Ich danke dir für dein Zeugnis. Auch mich hast du ermutigt zur Begegnung mit Gott an "Andersorten". Ich erinnere die dir eigene Verbindung von Zärtlichkeit und Klarheit, wo Menschenwürde und Gerechtigkeit verletzt wurden. Danke für deine Gabe zu provozieren, im wörtlichen Sinne des Herausrufens, aus Gewohntem, Bequemem. Es bleibt mir Stachel und Ansporn. "Wann haben wir dir Gastfreundschaft gewährt, wann bist du nackt gewesen oder krank oder im Gefängnis?" Ich wünsche dir, dass du nun Gott schaust, im großen Staunen, in Seiner neuen Welt.
Anne-Dore Jakob schrieb am 5. März 2022 um 1:12
Lieber Christian, danke für deine Aufmerksamkeit und Verbundenheit. Bei einer Beerdigung in Schönwalde (2012) trafen wir uns und sprachen miteinander: Ich war auf der Suche nach einem früheren Mitbruder, Pater Josef Dubis S.J. (1912 – 1945), der in den letzten Kriegstagen in Neukölln vor „seiner“ St. Christophorus-Kirche erschossen wurde. Danke, dass du uns Einblick in die Totenchronik des Ordens ermöglicht hast. Pater Dubis war ein überzeugender Katholik, der vielen Menschen zur Flucht verholfen hatte, der aufgeschlossen und modern war. – Zuvor kannte ich Dich nur aus Erzählungen. 2004 schenkten mir Idsteiner Freunde das Buch „Gastfreundschaft – 25 Jahre Wohngemeinschaft Naunynstraße“, welches ich mit viel Interesse las. Anlässlich deines Todes werde ich es wieder zur Hand nehmen und weiter darin lesen – Geschichten aus einer geschwisterlichen Welt, die nicht vergessen werden sollen.
Anna Elisabeth aus Berlin schrieb am 28. Februar 2022 um 9:44
Ich bin traurig und noch viel mehr dankbar, Christian Herwartz bei den Exerzitien auf der Strasse in St. Michael in Kreuzberg begegnet zu sein. Für mich ein ganz besonderer Zugang für meinen Glauben und ein Zuwachs an innerer Kraft durch die Erfahrungen dort. Mit grosser Achtung sag` ich Tschüss. Anna Elisabeth
Ole Voss aus 25436 Tornesch schrieb am 27. Februar 2022 um 14:47
Lieber Bruder Christian, bin Dir nie begegnet, Spuren Deiner Liebe und Güte seh ich überall. Gruß ole
Bernd aus Köln schrieb am 27. Februar 2022 um 12:39
Lieber Christian, nun hat das Kämpfen um der Gerechtigkeit halber ein Ende, denn Du bist angekommen beim Vater. Letzte Woche gab es ein Requiem für Milan, einen Obdachlosen, der auf der eine Weile in der Kölner KHG lebte und dort verstarb. Die Feier fand mit dem eh. Studentenpfarrer in der Obdachlosenseelsorge Gubbio statt. Nicht nur das dir diese Messe gefallen hätte in der Schlichtheit und Wahrhaftigkeit des Zeugnis eines Lebens. Für mich warst du, lieber Christian, zugegen. Du warst mit Gubbio in Rom . Du lebst vermutlich nicht nur in unseren Erinnerungen, sondern begleitest uns mit deinem Humor auf den verzweigten Pfaden unseres Lebens. Bis dass wir uns wiedersehen...
Elvira aus Kehl schrieb am 27. Februar 2022 um 10:49
Lieber Christian, ich bin sehr dankbar dafür, dich gekannt zu haben! Du hast mir ganz neue Perspektiven eröffnet bei den Straßenexerzitien in Wien und Hamburg. vieles habe ich danach ganz anders sehen dürfen und können. Das hat mich nachhaltig geprägt. du wirst immer einen Platz in meinem Herzen und meinen Gedanken haben!
Roswitha aus Wien schrieb am 26. Februar 2022 um 19:03
Ich möchte Danke sagen Christian Herwartz für deine Freundschaft die über 4 Jahrzehnte Berlin - hinaus gegangen ist. Lieber Freund danke für dein Engagement . Es wurde NIEMAND egal woher die Person gekommen ist fort geschickt. Jeder war Willkommen. Ich glaube Zeitweise bestand die Wohngemeinschaft von über 20 Leuten die kürzer oder länger blieben. Und sie kamen aus aus allen Enden der Erde. Ja die verschiedensten Nationalitäten , Flüchtlinge -Obdachlose . Die verschiedensten Religionen. Mit denen zusammen gewohnt hast. Ganz praktisch an ihren Leben Anteil genommenen hast- fast 4 Jahrzehnte. Bis wir uns wieder sehen halte schon mal ein wenig die Himmelstür offen.
Annie aus Montauban, France schrieb am 26. Februar 2022 um 18:43
Cher Christian, Samedi 19 février, dans la matinée, j'ai eu le bonheur de partager avec toi , au téléphone, quelques instants de ta vie terrestre. Peu de paroles, Tu disais « Je suis prêt », . La tendresse de Dieu inondait tout l'espace ! Dimanche matin, j'apprends que tu es parti rejoindre Jésus Ressuscité . Tu réalisais maintenant Ta Pâque éternelle avec ceux qui t'ont précédé dans le Royaume, avec Michael, Franz, Lars, Bine , le petit David et tous ceux à qui tu as donné ta vie en Christian , tu es vivant. ! Tu m'accompagneras encore et encore jusqu'à l'ultime étape de ma vie. Je t'ai connu en France, à Toulouse où tu rejoignais une équipe de jésuites prêtres ouvriers en 1975- 1978 ,moi, j'étais volontaire du mouvement ATD Quart Monde dans une cité d'urgence où vivaient des familles pauvres, des exclus , des étrangers , gitans, Manouches,, Rom quis, logeaient dans des caravanes. Tu aimais t'attarder, le soir après ton travail ,pour te reposer, rencontrer les gens et, , que fois ... partager le pain de notre repas. Tu apportais la joie, la bienveillance pour chacun, un bonheur simple et lumineux. ! Tu me disais « Je me sens ici chez moi ! » Cher Christian , mon ami, mon frère, mon compagnon depuis 47 ans sur les routes de nos vie. t Grâce à ta foi profonde, ta liberté intérieure, ton humilité, tu m'as fait naître à une nouvelle vie. Maintenant je veux suivre le chemin d'Emmaüs l'histoire de cet étranger que nous avons souvent médité ensemble J'irai souvent, le soir puiser dans le Coffre au Trésor et nourrir ma foi au soleil de ta vie , Christian, tu m'as transmis un merveilleux héritage. !. Je te redis mon immense gratitude pour ces cadeaux, ils sont les vraies richesses de nos vies Tu me manques beaucoup ! Je vais faire fleurir ma tristesse et t'offrir ces fleurs avec ma tendresse. Annie Lieber Christian, Am Samstagmorgen, dem 19. Februar, hatte ich das Glück, mit dir am Telefon einige Augenblicke deines irdischen Lebens zu teilen. Du hast nur wenige Worte gesagt: "Ich bin bereit". Die Zärtlichkeit Gottes überflutete den ganzen Raum! Am Sonntagmorgen erfahre ich, dass du zu dem auferstandenen Jesus gegangen bist. Du hast jetzt Dein ewiges Ostern mit denen gefeiert, die Dir im Königreich vorausgegangen sind, mit Michael, Franz, Lars, Bine, dem kleinen David und all denen, denen Du Dein Leben geschenkt hast in Christian , du lebst! Du wirst mich immer und immer wieder begleiten, bis zum letzten Schritt meines Lebens. Ich habe dich in Frankreich kennengelernt, in Toulouse, wo du dich 1975-1978 einem Team von Jesuiten angeschlossen hast, die Arbeiterpriester waren. Ich war Freiwilliger der Bewegung ATD Vierte Welt in einer Notunterkunft, in der arme Familien, Ausgestoßene, Ausländer, Zigeuner, Manouches, Roma, die in Wohnwagen lebten, untergebracht waren. Du hast es geliebt, abends nach deiner Arbeit zu verweilen, um dich auszuruhen, Leute zu treffen und manchmal ... das Brot für unser Essen zu teilen. Du brachtest Freude, Wohlwollen für jeden, ein einfaches und leuchtendes Glück! Du hast mir gesagt: "Ich fühle mich hier zu Hause!" Lieber Christian , mein Freund, mein Bruder, mein Begleiter seit 47 Jahren auf den Straßen unseres Lebens. Dank deines tiefen Glaubens, deiner inneren Freiheit und deiner Bescheidenheit hast du mich zu einem neuen Leben geboren. Jetzt will ich den Weg nach Emmaus gehen die Geschichte dieses Fremden, die wir oft gemeinsam betrachtet haben. Ich werde oft abends aus der Schatztruhe schöpfen und meinen Glauben an der Sonne deines Lebens nähren. Christian, du hast mir ein wunderbares Erbe hinterlassen! Ich sage dir noch einmal meine große Dankbarkeit für diese Geschenke, sie sind der wahre Reichtum unseres Lebens. Ich vermisse dich sehr! Ich werde meine Traurigkeit zum Blühen bringen und dir diese Blumen mit meiner Zärtlichkeit schenken. Annie Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
Romain KREMER aus Clerf ( Luxemburg ) schrieb am 26. Februar 2022 um 17:10
Lieber Christian, du warst einer der ganz Grossen von denen ich das Glück hatte sie persönlich in meinem Leben zu begegnen, Gross im Einfach sein, im Begegnung suchen, im einfachen konkreten Dienst, Die Strassenexerzitien Woche in Köln vor ein paar Jahren unter deiner Leitung werde ich nie vergessen. Ich habe mir vorgenommen in dieser Fastenzeit deine Bücher wieder hervorzunehmen und zu spüren wohin das mich bewegt. Danke für all das was du uns vorgelebt hast.
Ralf Kawitzke aus Graz schrieb am 26. Februar 2022 um 9:05
Christian Herwartz‘ Strassenexercitien haben mich vom Glauben zum Wissen geführt. Danke Christian, und im Himmel wartet neue Arbeit auf Dich.
Markus Rischen aus Neuss schrieb am 25. Februar 2022 um 19:06
Ich habe Christian als JEV 1994 oder 1995 kennengelernt. Er hat mit uns über Gerechtigkeit und die Zusammenhänge zur Wirtschaft gesprochen. Er hat uns darauf hingewiesen, wie wichtig es für Christen ist, sich mit wirtschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und den Gerechtigkeitslücken zu wissen. Seit dem lese ich seit fast 30 Jahren jeden Tag den Wirtschaftsteil der Zeitung.
Annemarie aus Berlin schrieb am 25. Februar 2022 um 15:34
Berufen in die Freiheit der Nähe Gottes - aus aller Entmündigung, Bevormundung und Einschränkung freuen wir uns in diesem Horizont auf die nächste Begegnung mit dir - wohl wissend, dass die Erde deutlich ärmer und der Himmel deutliich reicher geworden ist. Danke, dass und wie du mit uns warst!
Stefan Schuck aus 38302 Wolfenbüttel schrieb am 25. Februar 2022 um 11:02
Lieber Christian, nicht so sehr unsere gemeinsame Zeit in Neuß bei der Vorbereitung auf das Abitur ist in meiner Erinnerung als vielmehr unser erstes Klassentreffen nach langer Zeit im Kloster Langwarden bei Grevenbroich. Am Frühstückstisch entschieden wir uns mit Dir zusammen Gottesdienst zu feiern und das Brot zu brechen. Nachher fuhren wir mit Franz über Neuß nach Essen. Von dort aus nahmen wir den Zug Richtung Berlin und sprachen über das, was uns bewegt. Dein Leben war ein Leben für andere. Du hast mir Mut gegeben, auf andere zuzugehen. Danke.
Heiner Vogt aus Weinheim schrieb am 25. Februar 2022 um 7:58
Lieber Christian, Du suchtest das Reich Gottes hier bei uns unter uns Menschen, in den Randgruppen unserer Gesellschaft, unter den Ausgestoßenen, auf der Straße, in den Augen des Menschen , der Dir gegenüber stand. Deine Suche und deine Sehnsucht nach Gott hier auf unserer Erde war unglaublich ansteckend und hat mich bleibend verändert. Ich danke dir dafür von Herzen, Heiner
Regina aus Hittenkirchen am Chiemsee schrieb am 24. Februar 2022 um 21:57
Lieber Christian, am Tag, als dein dir so teurer Freund und Mitbruder Franz verstarb, hast du dir Zeit genommen, mir - einer dir völlig unbekannten Frau - zurück zu schreiben und mich in die Naunynstraße eingeladen. Das hat mich schon mal völlig beeindruckt und in der schweren beruflichen Krise gut getan. Dann waren mein Mann und ich drei Tage bei dir und euch. Noch nie zuvor hatte ich an einem solchen Ort gelebt, an dem jede/r willkommen ist und bleiben darf. Die Exerzitien auf der Straße - einmal erlebt - bleibende Initialerfahrung für´s Leben, das dadurch ehrlicher, verbundener, verletzlicher, liebevoller geworden ist und hoffentlich noch werden wird. Deine großen beredten Hände, deine Augen, deine Stimme, du selber: stark - kraftvoll und zärtlich -nahbar zugleich wie ich es nie zuvor bei einem Menschen erlebt habe. An dem heute schier unerträglichen Tag erinnerst du uns an die Notwendigkeit, uns unermüdlich für Frieden und Dialog einzusetzen. Von ganzem Herzen Danke, lieber Christian!
Mabel aus Stradella (PV) Italien schrieb am 24. Februar 2022 um 11:46
Lieber Christian, ich finde keine passenden Worte, mich von dir zu verabschieden. Worte waren aber zwischen uns nie richtig wichtig. Als ich mit meiner Mitschwester Margit 2006 nach Berlin zu den Straßenexerzitien kommen wollte, konnte ich kein Deutsch. Du hast aber keinen Augenblick gezögert und sofort zugesagt. Du hast Sabine als Mitbegleiterin einbezogen, die Italienisch konnte. Aber es gab Momente während der Exerzitien, wo ich ganz klar gespürt habe dass du mit mir Herz zum Herzen gesprochen hast. Das war eine deiner erstaunlichen Fähigkeiten: Menschen so zu begegnen, dass alle Barrieren fielen. Nach diesen Exerzitien ist ein neues Leben für mich angefangen. Dafür bin ich dir bis wir uns im Jenseits wieder treffen dankbar. In allen schwierigen oder erwartungsvollen Zeiten meines Lebens hast du mich wie ein Bruder begleitet, ein Bruder der nie versucht hat etwas nach seinem Geschmack oder Vorsätzen zu steuern, sondern respektvoll und achtsam hast du hingehört, mitgespürt und den Spuren Gottes „barfuß“ mit mir nachgegangen. Besonders nach dem Tod meiner Mitschwester Margit, sowie während ihrer schweren kurzen Krankheit hast du mit uns/mir gelitten, gehofft und vor allem bis du den Weg Gottes mit Zuversicht mitgegangen. Während der letzten Zeit deiner irdischen Leben habe ich die Gnade erhalten, mit dir oft zu telefonieren. Deine Krankheit, die du den Bruder Parkinson genannt hast, hat dein Leben schon körperlich und seelisch eingeschränkt, aber in deinen Worten konnte ich immer den Himmel spüren, die Weisheit aus deiner Tiefe erfahren, und mich mit dir über die schönen kleinen Geschenke in deinem Leben – vor allem Besuche und Anrufe von Freund*innen -freuen. In den letzten Monaten habe wir oft über den Tod gesprochen. Dir war es klar, dass diese letzte Etappe deines irdischen Lebens deine Aufgabe war, der du dich, wie allen anderen Aufgaben, auf die du dich in deinem Leben eingelassen hast, mit Offenheit, Zuversicht, Hoffnung und Gelassenheit gestellt hast. Ein bisschen Angst hattest du vom Sterbeprozess, weil du in deinem Altenheim miterlebt hast, wie einige Mitbrüder in der Sterbephase gekämpft haben. Gott hat es dir gespart und dich „sofort“ nach der gelungenen OP zu sich genommen. Oft habe ich von dir gehört, dass wenn Gott in der Bibel ruft, es ist oft ein „sofort“ verlangen. Die Zeit war für dich reife. Und Gott hat dich am Sonntag, Tag der Auferstehung, und sogar am Internationalen Tag Sozialer Gerechtigkeit ins ewige Leben gerufen. Ein besserer Tag hätte Gott für dich nicht wählen können. Dein ganzes Leben war ein Zeichen der Auferstehung und ein täglicher Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Danke, lieber Bruder, und bis nachher…
Matthias Ulrich aus Berlin schrieb am 24. Februar 2022 um 11:24
Lieber Christian! Wunder geschehen. Alles war auf einmal anders. Im November 1989 stand ich zum ersten Mal vor Dir in Kreuzberg. Und nicht wie sonst Du bei mir im Osten. Das Neue begann, Deine kluge Wärme blieb. Auf bald!
Lisa Oesterheld aus Vechta schrieb am 24. Februar 2022 um 9:41
Eine Erinnerung ist wach in mir: Hamburger Kirchentag. Viele Menschen sind gekommen für einen Tag auf der Straße. Christian beginnt zu sprechen. Es wird still im Raum. "Jesus ist der Weg. Das heißt, er ist die Straße, die Wasserstraße hier in Hamburg." Christians Augen leuchten. Als sähe er es mit eigenen Augen. - Ich staune. Und ich begebe mich auf Entdeckungsreise. gemeinsam mit anderen. Immer noch bin ich unterwegs. Mit innerem Feuer hat Christian uns gezeigt, wie wir das Leben neu lesen können und Gottes Spuren entziffern im Staub des Alltags. Dabei wurde er nicht müde, die Heilige Schrift auszuloten für das JETZT- voll Zorn, wenn Menschen sich über andere stellten, voll Zärtlichkeit für das göttliche Antlitz im Andern. Ich bin sicher, dass er uns jetzt weiter begleitet und staunt über die Saat seines Lebens. Sie wächst und wächst. DANKE! lieber Christian, ADIEU!
Heinz-Jürgen Metzger aus Solingen schrieb am 23. Februar 2022 um 22:33
Lieber Christian, Du hast den Sohn Gottes nicht im Himmel gesucht, sondern auf der Erde. In Frauen und Männern ist er Dir begegnet. Herzlichen Dank für gemeinsame Zeit und gute Gespräche!
Michael Peck aus Rosendahl-Holtwick schrieb am 23. Februar 2022 um 15:41
Frohe Ostern, mein lieber,alter Jesuit ! Wir sehen uns !! Mir scheint, als habe der „Störenfried“ - einer Deiner Gottesnamen – seinen ganz eigenen Humor, wenn er Dir einen Darmkrebs zum Geschenk machte, wie Du gesagt hast. Lasse ich mich einmal auf diese schwere Kost ein, die Du uns da hingehalten hast, dann entsteht da vor mir das vom Lachen breite Gesicht des Fremden, welcher sich ungebeten dazugesellt. Unterwegs wird dieses breite Lachen durch die Worte, die diesem Gesicht entfließen, sowie durch die Gangart und Gestik dieses Fremden oder dieser Fremden immer mehr zur Güte. Was, wenn solche Güte es war und ist, welche Dir den Darmkrebs zum Geschenk werden ließ ? Wie gesagt, einmal mehr hältst Du mir schwere Kost hin, lieber alter Jesuit. So hast Du Dich mir zugemutet, so warst Du mir ein Präsent, so bleibst Du präsent. Möge Dein Gott und mein Gott, Jesu Gott sein; dann werden die „Herren der Welt“ zusammen mit dem „Herrn“ allen Lebens ihr Herrentum lassen und der Einladung zur Menschwerdung folgen. Bis dereinst, wir sehen uns Michael aus dem Münsterland

Von den „Straßenexerzitien“ zu den „Großstadtmeditationen“

Straßenexerzitien sind als neue Form der ignatianischen Exerzitien entstanden…und inzwischen ist es so weit, dass auch diese neue Form weiter verändert und verwandelt wird…und dass sie das auch aushält! Der folgende Artikel von Lutz Müller SJ macht eine solche „Metamorphose“ nachvollziehbar.

In letzter Zeit sind neue Formate in den Straßenexerzitien aufgetaucht. Da kommt beispielsweise Misereor Aachen auf uns Begleitende von Straßenexerzitien zu und fragt, ob wir wohl einen Besinnungstag für ihre Mitarbeitenden gestalten könnten. Ein ausgedehnter geistlicher Impuls für einen Besinnungstag im Advent. Eine Art Schnuppertag, wie er schon von Katholikentagen, Kirchentagen u.ä. bekannt ist. Der dauert sechs Stunden und ist offen für alle Eingeladenen. Bei den Eingeladenen geht es um die Angestellten von Misereor. Sie werden quasi vom Arbeitgeber angemeldet. Da stellt sich sofort die Frage: Geht das überhaupt? Exerzitien auf Anweisung? Straßenexerzitien unfreiwillig??

So ein Tag strukturiert sich in mehrere Phasen: Ankommen, Aussenden, Einsammeln, Gottesdienst.

  • Ankommen: Begrüßung, Erklärung der Exerzitien auf der Straße, Einführung spirituell, biblisch, methodisch;
  • Aussendung auf die Straße, Zeit auf der Straße;
  • Rückkehr zum Ausgangspunkt, Einteilen in Gruppen, Teilen der gemachten Erfahrungen; jeweils ein/e Begleiter/in für etwa 10 Teilnehmende;
  • Eucharistiefeier zum Abschluss für alle.

Jede dieser vier Phasen hatte eine eigene Teilnehmendenzahl, d.h. die Zahl war in jeder Phase verschieden groß. Alle hatten die Freiheit, jeweils am Besinnungstag mitzumachen oder aber – falls sie das so nicht wollten – in ihrem Büro zu arbeiten. Dabei war klar: die Teilnahme wurde erwartet, aber wie das genau aussah, entschied jede Person selbst. Das trug der Tatsache Rechnung, dass kein Arbeitgeber seine Angestellte zu einem Besinnungstag verpflichten kann. Auf diese Weise wurde die Freiheit gegeben, sich etwas aus dem „Programmangebot“ auszusuchen. Da taten die Menschen dann auch. Ganz viele (über 100) kamen zur Einführung und zum Gottesdienst. Auf die Zeit auf der Straße liessen sich weniger ein, ebenso auf die Austauschrunde.

Inhaltlich möchte ich nur erwähnen, dass eine Reihe der Teilnehmenden authentische Erfahrungen auf der Straße machten. Damit meine ich, dass sie Begegnungen und Gefühle, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen erlebten, wie ich sie normalerweise selbst bei Straßenexerzitien kenne.

Formal bestand die Austauschrunde aus einem Teilen über 60 Minuten, angeleitet von einem oder zwei Begleiter:in. D.h. das ergab sehr wenig Zeit pro Teilnehmenden, es haben auch einige nichts gesagt, was anders auch nicht gegangen wäre.

Beim Abschluß des Tages im Gottesdienst war eine rege Beteiligung vorhanden.

Formate dieser Art mehren sich. Eine Institution erkennt, dass Straßenexerzitien eine positive Erfahrung sein könnte für die eigenen Mitarbeitenden. Jedenfalls hält sie diese „Aktivität“ für eine Bereicherung und sucht sie daher aus. Sie „schickt“ ihre Leute dahin. Damit gilt: Die Teilnehmenden sind nicht richtig freiwillig da, sondern eben mit Einschränkung. Im Fall von Misereor bestand eine Wahlfreiheit. Das machte das Projekt frei: Wer sich nicht oder nur teilweise auf das Abenteuer einlassen konnte oder wollte, hatte sein Büro als Alternative.

Es gibt inzwischen auch andere Stile. Die Organisation der Malteser hat mehrere Curricula der Fortbildung. Eine Art davon – dasjenige für vermutete, potentielle Führungskräfte – ist eine Reihe mit vier Modulen, zu je drei Tagen, wobei ein Modul „Spiritualität“ heißt. Die Fortbildungsabteilung suchte sich dafür die Exerzitien auf der Straße aus. Eingeteilt in Regionalgruppen mit je etwa 10 Teilnehmenden durchläuft dasselbe Team alle vier Module, so eben auch das Modul „Spiritualität“. Damit sind wichtige Parameter verändert, es sind nicht mehr Straßenexerzitien im üblichen Sinn. Die sind die hauptsächlichen Unterschiede:

  1. Es gibt keine offizielle Alternative zum Programm. Die Teilnehmenden sind mit der Gruppe vor Ort zur Fortbildung. Das Büro in der Herkunftsstadt ist weit weg. Die Teilnahme ist nicht richtig freiwillig, sondern wird wirklich erwartet.
  2. Die Unterbringung erfolgt in einfachen Hotels, die die Fortbildungsabteilung bucht. Es gibt keine Verbindung zu irgendeiner Kirchengemeinde.
  3. Die Gruppe kennt sich; wenn nicht schon aus der alltäglichen Arbeit, dann immer aus den (meist) zwei vorherigen Modulen.
  4. Gerade weil sich die Leute von vorher kennen und sie sich auch nach dem Kurs wieder treffen werden (zum vierten Modul und meist auch im folgenden Arbeitsalltag) besteht ein großes Bedürfnis zum geselligen Treff abends.
  5. Das Innenleben der Firma ist als unsichtbarer, aber spürbarer Gast mit dabei: interne Hierarchien, persönliche Sympathien, geteilte Vorlieben, gemeinsame Feindbilder, Atmosphäre von Fortbildungen, die Philosophie des Unternehmens usw.
  6. Der Trainer aus der Fortbildungsabteilung ist dabei. Er leitet die Veranstaltung und liefert Inhalte (dazu gleich mehr), macht aber nicht als Begleiter der Austauschrunden mit.
  7. Niemand kennt in diesen Kontexten „geistliche Begleiter:innen“. Die Menschen sind vertraut mit Trainer:innen, Supervisor:innen, Moderator:innen, Referent:innen, Anleiter:innen, Expert:innen usw. Geistliche Begleitung ist völlig neu.
  8. Kaum jemand kennt Exerzitien aus eigener Erfahrung, dementsprechend ist die Vertrautheit mit religiöser oder spiritueller Sprache sehr unterschiedlich.

Das Setting ist so verschieden, dass wir den Titel änderten. Die Straßenexerzitien in diesem Format heißen hier Großstadtmeditation. Die Namensänderung ist nicht nur formell, sondern wirkt sich inhaltlich aus. Die Vorgehensweise ist nämlich verschieden:

  1. Es gibt eine Reflexion über den Wertekatalog der Malteser.
  2. Es gibt eine Einführung in unterschiedliche Dimensionen von Glauben: Existenzglaube, Transzendenzglaube, Konfessionsglaube. Das sind drei grundlegende Formen des Zugehens auf die Wirklichkeit, das sich im Vertrauen auf Natur, Schöpfung, Universum, oder im Glauben an ein höheres Wesen, oder in der Identifikation mit einer religiösen Konfession und ihren Traditionen zeigt.
  3. Es gibt eine Sensibilisierung mit Aufmerksamkeits- und Atemübungen.
  4. Gottesdienstformen sind Meditation, Wortgottesdienst und Eucharistiefeier.
  5. Es ist ausführlich Raum für Stellungnahmen zu Glaubensformen, Gottesbildern und Kirche; und für die Meta-Ebene des Kurses (Umstände, Organisatoren, Rollen usw).

Das sind alles Punkte, die in normalen STREX so gebündelt nicht vorkommen. Entsprechend werden die Großstadtmeditationen mit Methoden der Erwachsenenbildung ergänzt, weil es nicht sofort auf die Straße geht, sondern eine Art Anwärmphase braucht, damit sich möglichst viele auf den Prozess einlassen. Am Anfang des Prozesses steht das gewinnende Einladen der Anwesenden – etwas, das bei normalen STREX vorausgesetzt werden kann. Wenn ich solche Exerzitien begleiten will, muss ich derlei Ambivalenzen aushalten.

Die Großstadtmeditationen sind aus den STREX erwachsen. Sie sind nicht mehr die ursprüngliche Form. Eine Stärke der ignatianischen Exerzitien ist ihre Fähigkeit, an verschiedene Umstände angepasst werden zu können. Ignatius von Loyola, der Begründer von Exerzitien, schreibt: „Diese Übungen müssen je nach der Eignung derjenigen angewandt werden, die geistliche Übungen nehmen wollen.“ (Geistliche Übungen 18a) Die Großstadtmeditationen sind für mich ein Beispiel dafür.

Heilsames Vermissen?

Auferstandener Christus (Bs. Aires) Foto: J. Haas

von Jutta Maier*

Ja, ich vermisse es sehr: das „Exsultet“ der Osternacht und das gemeinsam geschmetterte „Halleluja“, die Freude am Licht der großen Osterkerze und auch das Osterfrühstück bei meinem Bruder. Trotzdem bin ich dankbar, dass ich mich gerade in diesem „Vermissen“ mit vielen Glaubenden österlich verbunden fühlen darf. Dabei ist mir klar, dass es ein „Vermissen“ in diesen Wochen gibt, das für viele Mitmenschen ganz andere, große, schmerzhafte und dauerhaft einschneidende Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Beziehungen hat.

Darum glaube ich, dass der AUFERSTANDENE, wie Papst Franziskus meint, längst von innen an den Türen unserer Kirchen und unserer Denkgebäude gerüttelt hat und sie mit seiner gewaltigen Liebesenergie aufsprengt. ER bewegt sich frei in Raum und Zeit, um sich –unerkannt- auf den Straßen und in den (Kranken)-Häusern, Pflegeheimen und an den Arbeitsplätzen zu den Menschen zu gesellen.

So möchte ich es zulassen, dass durch das Vermissen der gewohnten, festlichen Gottesdienste und Bräuche auch meine vielleicht zu eng gefassten, liturgisch genormten Vorstellungen von Gott und seinem Gnaden-Wirken aufgesprengt werden. Ich möchte mich selber von innen her aufmachen und ihn neu suchen, den österlichen Christus. Lest in den Evangelien nach: Er ist als AUFERSTANDENER nicht im Tempel erschienen. Aber er wurde auf dem Friedhof, auf dem Heimweg ins Dorf, von Freunden in ihrer ‚Quarantäne‘ und bei der Arbeit am See gesichtet.

Ich wünsche uns allen ein NEUES HERZ, das sich auf einen lebendigen und überraschend anderen Christus einstellt. Ich wünsche uns OSTERAUGEN, die ihn erkennen, weil er seine und unsere Wunden trägt und weil von ihm ein Friede ausgeht, der Mut zum Leben macht.

Die erste Strophe eines Osterliedes der Dichterin Silja Walter geht mir nicht aus dem Sinn:

Größer als alle Bedrängnis ist deine Treue, Herr.

Du sprengtest unser Gefängnis, du bringst uns das Neue, Herr.

Dein Leben will singen aus Tod und Misslingen.

Halleluja, lobet Gott!

*Jutta Maier ist als Gemeindereferentin im Bistum Augsburg tätig und im Raum Mindelheim mit dem Projekt „Kirche am Weg“ unterwegs mit einem Schälferwagen (der wegen Corona gerade ruht) www.bistum-augsburg.de/kircheamweg

Franziska Passek: Exerzitienbericht Köln 2003

Franziska Passek: Exerzitienbericht 19. Juli 2003 (Quelle)

Von verschiedenen Seiten wurde ich gebeten, etwas über meine letzten Exerzitien zu Papier zu bringen.

Im Herbst 2002 las ich einen Artikel mit der Überschrift „Exerzitien auf der Strasse“. Es wurde gleich zu Anfang erklärt, dass im vergangenen Sommer zwölf Frauen und Männer der unterschiedlichsten Berufe, Lebensformen und Alters zehn Tage Exerzitien in Köln gemacht hatten. „Franziska Passek: Exerzitienbericht Köln 2003“ weiterlesen

Goldene Brüche

Kintsugi, von Pomax auf flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Kintsugi (jap. 金継ぎ, dt. „Goldverbindung, -flicken“) oder seltener Kintsukuroi (金繕い, „Goldreparatur“)[1] ist eine japanische Reparaturmethode für Keramik. Wenn ein wertvolles Stück zerbricht, werden die Bruchstücke nicht weggeworfen. Stattdessen werden mit einer Kittmasse geklebt, in die feinstes Pulvergold eingestreut wird. Am Ende entsteht ein einmaliges Einzelstück, das oftmals schöner ist als je zuvor.

„Jede wiederhergestellte Schale zeigt: Ich bin gebrochen, an verschiedenen Stellen. Ich habe vieles überstanden. Es hat Mühe und Zeit gekostet, wieder ganz zu werden, wieder neu gefüllt werden zu können. Aber genau das macht mich einzigartig.“

Iris Macke

Solcherlei Heilung erfahren viele Menschen bei Straßenexerzitien. Unsere Brüche Schmerzen werden uns in der Begegnung mit anderen Menschen auf der Straße bewusst – und sie heilen mit dem Gold der Liebe Gottes, die uns geschenkt wird.

 

Du siehst mich: Straßenexerzitien auf dem Evangelischen Kirchentag

CC BY-NC-SA 2.0, hidden side on flickr

Veranstaltungen von und mit BegleiterInnen von Exerzitien auf der Straße

Nächste Woche ist Evangelischer Kirchentag in Berlin und Wittenberg. Der Leitspruch: „Du siehst mich.“ aus der Hagar-Geschichte (Gen 16). So nennt Hagar Gott als Gott sie ganz unerwartet in der Wüste anspricht. Unerwartet angesprochen oder berührt zu werden, ist eine Erfahrung, die viele Menschen bei Exerzitien auf der Straße machen.

Straßenexerzitien werden zwei mal als Kurzexerzitien angeboten.
Am Donnerstag, 25. Mai, und am Freitag, 26. Mai, jeweils 15-18 Uhr. Treffpunkt ist St. Ansgar, eine moderne Kirche aus den 50er Jahren im Hansaviertel, Berlin-Tiergarten (Stadtplanlink). Wie stets geht es um ein erstes Üben, Christus auf der Straße zu finden. Wer sich noch nicht mit Straßenexerzitien befasst hat, kann hier mehr dazu nachlesen.

Veranstaltungen mit Christian Herwartz SJ

Die Straßenexerzitien sind eng mit Christian Herwartz SJ verbunden.
Hier kann man ihn finden auf dem Kirchentag:

25.5.2017

  • 11:00 Uhr auf dem Messegelände am Stand „Wir sind Kirche“ beim Gespräch am Jakobsbrunnen – Vorgeschlagene Themen: Welttag der Armen oder Offen für die Begegnung mit dem Auferstandenen mitten unter uns?
  • 15:00-18:00 Uhr bei Exerzitien auf der Straße in Berlin (s.o.)
    Üben, Christus auf der Straße zu finden (Johannes 14,6) Startpunkt: St. Ansgar, Klopstockstr. 31, Tiergarten

26.5.2017

  • 11:00-13:00 Uhr „Liturgischer Tag Großstadt“
    Theologie, Spiritualität in der Stadt, Urbanistik, Liturgie in der Großstadt
    Liturgischer Tag Großstadt | Podium Rhythmen der Großstadt
    Von Babel bis zum himmlischen Jerusalem, Parochialkirche, Klosterstr. 67, Mitte
  • Christian Herwartz 11.15-25 Uhr Wo ist die Stadt heilig?
  • 15:00-18:00 Uhr Exerzitien auf der Straße in Berlin (s.o.)
    Üben, Christus auf der Straße zu finden (Johannes 14,6);
    Start: St. Ansgar, Klopstockstr. 31, Tiergarten (706 | D4)

27.5.2017

  • 10:00 Uhr Morgenimpuls zum Thema „Kirche auf der Straße – Erfahrungen mit Obdachlosen und Geflüchteten“ der Leserinitiative Publik-Forum in der katholischen Kirchengemeinde St. Augustinus, Dänenstr. 17/18, Prenzlauer Berg (Schönhauser Allee)

Veranstaltungen mit Klaus Mertes SJ

Klaus Mertes SJ ist ebenfalls Begleiter von Straßenexerztien. Ihn kann man auf folgender Veranstaltung treffen.

27.5.2017

15:00 Uhr, Ev. Kirchengemeinde Alt-Pankow, Breite Straße 38, 13187 Berlin. Buchvorstellung „Ökumene in Zeiten des Terrors“ – Briefwechsel – Gespräch mit den Autoren Antje Vollmer, Klaus Mertes
Moderation: Wolfgang Thierse anschließend Ökumenischer Gottesdienst

Veranstaltungen mit Harald Schröder

Ein weiterer Begleiter von Straßenexerzitien ist Harald Schröder.

Während des Evangelischen Kirchtages wird er von Donnerstag (25. Mai) bis Samstag (27. Mai) in Begleitung von Obdachlosen und Arbeitslosen aus Bremen im Café des „reformHAUS“ im Untergeschoss des Französischen Doms am Gendarmenmarkt beteiligt sein.